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Batterie -Akku - Zelle

Batterien sind elektrochemische Energiespeicher; chemisch gespeicherte Energie kann aus ihnen nach Bedarf in Form elektrischen Stroms entnommen werden, wodurch Elektrizität räumlich und zeitlich transportabel wird. Bei Akkumulatoren ist dieser Prozess umkehrbar, d.h. dieser Batterietyp lässt sich wieder aufladen, durch die Speisung mit Strom laufen die stromliefernden chemischen Prozesse wieder 'rückwärts' ab.

Andere Stromspeicher sind z.B. Brennstoffzellen oder Kondensatoren, wobei die sogenannten Superkondensatoren zunehmend die Lücke zwischen den beiden technischen Prinzipien schließen.

Ohne Stromspeicher müsste jeder Stromverbrauch 'online' erfolgen, jeder Verbraucher müsste über Kabel mit dem Stromerzeuger verbunden sein, und der Strom müsste genau im Moment der Abnahme erzeugt werden. Taschenlampen, Handys oder tragbare CD-Player wären genauso unmöglich wie Herzschrittmacher oder Satellitentechnik auf der sonnenabgewandten Seite der Erde. Der Wunsch nach Mobilität ist einer der kräftigsten Entwicklungsimpulse unserer Zeit, was dazu führte, dass uns heute - rund zweihundert Jahre nach ihrer Erfindung - Batterien für verschiedenste Verwendungszwecke in einer Vielzahl unterschiedlicher Bauformen und Leistungsdaten zur Verfügung stehen.

Sprachgebrauch: Batterie, Akku, Zelle

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird meist zwischen Batterien (Einweg-Energieträger) und Akkumulatoren bzw. Akkus (wiederaufladbare Systeme) unterschieden. Oft wird 'Batterie' aber auch als Überbegriff für beides verwendet, wodurch sich eine gewisse Sprachunsicherheit ergibt. Im Zweifelsfall bieten sich daher die korrekten Bezeichnungen 'Primärbatterie' (Einweg-Energieträger) und 'Sekundärbatterie' (wiederaufladbare, regenerierbare Systeme) an. Diese Unterscheidung wird übrigens auch für Energiequellen allgemein verwendet: Primäre Energiequellen sind z.B. das 'sich verbrauchende' Erdöl und Erdgas, unter sekundären Energiequellen versteht man 'nachwachsende' oder 'erneuerbare' Energiequellen wie Windkraft oder Rapsöl.

Eine Batterie besteht aus einer oder mehreren (elektrischen) Zellen. Technisch bedingt kann die Spannung einer einzelnen elektrischen Zelle nur in geringem Maße beeinflusst werden. Sie liegt gewöhnlich im Bereich zwischen einem und vier Volt. Um höhere Spannungen zu erreichen (z.B. 12 oder 24 Volt für Kraftfahrzeuge) schaltet man einzelne Zellen in Reihe. Ursprünglich stand das Wort Batterie nur für die Aneinanderreihung mehrerer solcher Zellen im Verbund, jedoch ist diese sprachliche Unterscheidung heute nicht mehr gebräuchlich. Da man Batterien ihren inneren Aufbau meist nicht mehr ansieht, versteht man heute unter dem Wort die Gehäuseeinheit, gleichgültig ob sich darin nur eine oder mehrere Zellen befinden.



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